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Wie Online-Shops ihre Besucher verzaubern

Wie Online-Shops ihre Besucher verzaubern

Die Definition einer Website aus Kanada zum Thema e-Commerce hat uns sehr gut gefallen. Wie im vorigen Beitrag geschrieben, wird der Online-Handel dort als „Kunst“ beschrieben. Da fallen mir gleich einige Metaphern ein, die sich hervorragend auf die Gestaltung von Shops übertragen lassen. Denn Künstler gibt es viele, also „Vorhang auf“.

Die 5 beliebtesten Künstler im e-Commerce

  1. Die klassische Kunst bezieht sich ja zumeist auf die Malerei. Van Gogh, Picasso, Monet oder Rembrandt heißen die alten Meister. Sie waren in der Lage, über die Gestaltung Menschen zu begeistern. Wer einmal in der MoMa in New York vor den echten Gemälden gestanden hat, weiß, was ich meine. Genauso bleibt mir bei der Gestaltung einer Online-Shops manchmal der Mund offen. Beispiele gefällig?
  2. Wir wollen aber nicht nur visuell bezaubern, auch fürs Ohr darf es etwas sein. Die großen Player wie Amazon, iTunes & Co. machen es vor: Hier kann ich Musik vorab anhören, Sampler zusammen stellen und akustisch durch die verschiedenen Kanäle zappen. Beethoven und Mozart hätten sicher ihre Freude, wenn sie wüssten, dass Ihre Musik auch heute noch digital verzaubert.
  3. Bildhauer sind ja eher die Männer (manchmal auch die Frauen) fürs Grobe. Mit ihren schwieligen Händen, einem Hammer und Meißel klopfen sie aus großen Felsblöcken kunstvolle Formen. Ich bin immer wieder begeistert, wenn man hinterher sieht, was bei der groben Arbeit rausgekommen ist. Faszinierend, dass Bildhauer in einem Stein schon das fertige Kunstwerk sehen können. Ob es den Programmierern von großen Online-Portalen und Shop-Systemen wohl auch so geht? Tausende von Code-Zeilen sind nötig, damit Bestellsysteme funktionieren, Artikel durchsuchbar werden und die Benutzer auch wirklich zuschlagen können. Beeindruckend, oder?
  4. Wo wir gerade bei der Programmier-Sprache sind: Rhetorik ist ja auch ein gewaltiges Mittel. Es gibt Redner, die ohne viel Tamtam einfach nur durch ihre überzeugende Art die Zuschauer in ihren Bann ziehen. PowerPoint und wilde Effekte sind dafür gar nicht nötig. Manchen hängt man einfach so an den Lippen. Ob professionelle Werbetexte in Online-Shop eine ähnliche Wirkung entfalten können? Ich bin sicher, sie tun es. Doch es tun leider noch viel zu wenige. Wir werden in einer geplanten Blogserie noch mal auf die Wichtigkeit von Produktbeschreibungen im Verkauf zu sprechen kommen.
  5. Manege frei für den letzten Punkt: Der Dompteur im Zirkus, der mit wenigen Kommandos die Tiger oder Löwen im Griff hat, ist wirklich ein beeindruckender Künstler. Manchen Online-Shops gelingt es, die Besucher wirklich zu fesseln und zu „Kunststückchen“ im e-Commerce zu bewegen, wie es kein zweiter schafft. Sei es durch besondere Rabatt- oder Auktionssysteme, durch die Möglichkeit, Produkte selbst zusammen zu stellen oder passende Produkte zusätzlich zu ordern. Wer das Einkaufen im Internet zu einem Erlebnis macht und Kunden langfristig bindet, der gehört wirklich ins Rampenlicht.

Ich hoffe, Euch haben die Vergleiche aus der Künstlerszene gefallen und Ihr konntet einige Ideen aus diesen Ansätzen mitnehmen. Vielleicht mögt Ihr in den Kommentaren ja noch weitere Kunstformen oder Artisten vorschlagen. Wir machen dann gerne noch einen zweiten Teil zu diesem Thema fertig. Also ran an die Tastaturen!

Bildquelle Buntstifte: aboutpixel.de // Copyright © Martina (marshi)

 


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